Rafael Ramirez & Nastasja
Rafael Ramirez & Nastasja

Nastasja Sas

 

tanzt seit 16 Jahren Tango argentino.

Ihre ursprüngliche Tanzausbildung ist das klassische Ballett.

 

Während ihrer Ausbildung zur Tangotänzerin durch Rafael Ramirez, die sie 2001 begann, verbrachte sie mehrer Monate in Buenos Aires.

 

In Buenos Aires unterrichtete sie 2009 mit Maxi Copello in der Escuela de Tango de Carlos Copello und Silvio Lavia im Club Gricel.

 

 

2011 tanzte sie mit Werner Hauzirek in der bekannten TV-Show "Dancing Stars" zur live-Performance von "Rojotango" durch den Opernweltstar Erwin Schrott.

 

2012 gründete sie die tango'n'theater-company *tangomolino* und choreografiert für diese.

 

In ihrer Freizeit widmet sie sich dem Singen von Tango. Sie spricht Englisch und Spanisch fließend, daneben Französisch. Sie lebt momentan in Wien.

Erwin Schrott und Nastasja
Erwin Schrott und Nastasja

Dancing Stars: Tango argentino-Show von Nastasja & Werner Hauzirek zu "Rojotango" von Erwin Schrott

"Tangotanzen bedeutet für mich etwas zu riskieren und dabei ein Stückchen von mir selbst zurückzulassen."

mit Werner Hauzirek
mit Werner Hauzirek

Tango hat beinahe die Hälfte meines bisherigen Lebens bestimmt. Ich halte inne und denke zurück- ein lange Zeit. Doch bevor ich meinen ersten Tangoschritt tat, sah ich tangotanzende Paare in dem Film Evita. Ohne zu ahnen, dass mein zukünftiger Lebensbegleiter R. R., einer der Tänzer dieses faszinierenden Tanzes im Film war. Dieses Tanzes in dem Mann und Frau sich so eng hielten wie in einer Umarmung, die Frauen die Beine kreuzten und an den Mann geschmiegt verharrten. Die Musik klang bekannt und doch fremd, niemand wusste, welcher Tanz das war. Ich begab mich auf die Suche. Nichts. Ich vergaß.

Eine Bewegung, ein Duft, die Ahnung eines Mannes. Ich verliebte mich aus den Augenwinkeln in meinen Lebensbegleiter, bevor ich wusste wer er war. Der Tangotänzer. An diesem Abend als ich zum ersten Mal Tango tanzen sollte. Ohne ihn könnte ich nicht tanzen. Für mich ist er Tango.

Was danach kam, war und ist ein langer Weg des Lernens und der Suche. Was ich über mich, andere, den Tanz, den Körper, die Liebe, die Freiheit und das Mögliche im Unmöglichen lernte, die Obesession, die ihre Ruhe schließlich in der Erfahrung fand, die immerwährende Gegenwart von Tango, die Verzweiflung, die Ängste, der Verlust, das Arrangement mit dem was ist- ich tanze es, transformiere es. Mache mich frei auch wenn mein Herz wie Blei, meine Füsse sich durch Schlamm zu bewegen scheinen. Es ist egal, was ich denke, welche Scheu ich habe, die Hindernisse, die sich mir in den Weg stellen, die ich mir selbst errichte, ich habe Mut, ich stürze mich hinab ohne nachzudenken und werde im Tango wieder die, die ich immer schon war. Alles, was zwischen dem Anfang und dem Ende liegt ist nur Ausdruck der Essenz, dessen, was ich Ich nenne. Ob im Leben oder in einem einzigen Tango. Wenn ich mich suche, finde ich mich im Tango. Dort, wo nichts mehr zählt, als das, was mir wirklich wichtig ist und ich mit meinem Partner alle Grenzen aufs Äußerste verdränge. Eine Spannung, ein Gefühl, pure Aggression das Leben zu leben, es auszupressen bis auf den letzten Tropfen, der auf die Zunge fällt und alle Lust am Leben entfesselt. Eine Leidenschaft genährt aus allem, was geschah und geschieht, die mich erfüllt und meinen Partner mehr umfängt, als meine Umarmung es jemals vermag. Leid, Freude, Glück, Lächerlichkeit, Hass und Angst, ich kenne Euch und ihr kennt mich. Ich habe Euch und mische Euch, liebe Euch, und streue Euch über mich auf dass ihr salzt und pfeffert, was gleich explodiert, wenn ich tanzen darf- immer wieder aufs neue, ohne Anfang ohne Ende für die Ewigkeit- meinen, deinen, einen Tango.